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Ortsbeirat Neudorf hat Fragen an die Stadtverwaltung

Die dritte Ortsbeiratssitzung am 08.10.2026 in Neudorf, die mit dieser Einladung einberufen worden war, erfreute sich wieder regen Interesses durch die Neudorfer Bevölkerung. Etwa 15 Personen waren gekommen, um sich Informationen aus erster Hand über die aktuellen Ereignisse in und um Neudorf zu sichern. Stadtrat Oliver Peetz (SPD) war stellvertretend für den Bürgermeister vor Ort, um die brennenden Fragen des Ortsbeirats und auch einiger Anwesender zu beantworten.

Leider konnten nicht alle Ortsbeiräte anwesend sein. Thomas Kistner (parteilos, SPD-Liste) war verhindert, alle Mitglieder der Freien Wächter waren jedoch anwesend. Ortsvorsteherin Simone Bienossek eröffnete die Sitzung mit dem Glockenläuten der Alten Schule um 20:00 Uhr und konnte die Sitzung ebenfalls mit dem Glockenläuten um 21:00 Uhr schließen. Brennende Themen waren der Sachstand bezüglich der Reparatur des Dükers und die Renaturierungsarbeiten in den Wiesen zwischen Hesseldorf, Weilers und Neudorf.

Laut Oliver Peetz seien die Arbeiten am Düker nun beauftragt, sollen im November beginnen und auch noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Der Ortsbeirat fragte, wie das weitere Vorgehen aussehe und wann denn mit einer Besserung der aktuellen Lage zu rechnen sei. Hier gab es keine weiteren Informationen an diesem Abend, die Fragen wurden an die Verwaltung weitergeleitet.

Der mangelnde Informationsfluss war auch ein großes Problem bei der durchgeführten Renaturierung der Bracht zwischen Neudorf und den benachbarten Ortsteilen Hesseldorf und Weilers. Über die Durchführung wurden weder die Ortsvorsteher noch die Pächter und Eigentümer der betroffenen Flächen informiert; es gab lediglich eine Pressemitteilung. Dies sei jedoch kein zuverlässiger Informationsweg, da nicht jeder die lokale Presse verfolgt. Im Vorfeld wurde an den Ortsbeirat herangetragen, dass durch den Wegfall der Wegeparzelle die Erreichbarkeit der Felder und Wiesen eingeschränkt sei. Die übergriffige und nicht abgesprochene Ausweitung des Brachtlaufs auf Teile der Flächen ließ bei den Betroffenen den Gedanken an Enteignung aufkommen. Die Antworten aus der Verwaltung wurden für unzulänglich erachtet. Hier gibt es erheblichen Handlungs- und Klärungsbedarf.

Weitere Themen waren

  • die Priorisierung des Kommunalen Entwicklungskonzepts (KEK),
  • Wünsche für das Sondervermögen in Höhe von 4,7 Millionen Euro, das die Stadt Wächtersbach zu erwarten hat,
  • fehlende Hinweisschilder für den Defibrillator am DGH sowie
  • die sichtbare Kennzeichnung des DGH als solches,
  • Rückfragen zu noch offenen Punkten aus der vergangenen Sitzung und
  • Verschiedenes.

Ausführlichere Informationen zu diesen Tagesordnungspunkten können dem angehängten Protokoll der Sitzung entnommen werden.


 Auch die Gelnhäuser Neue Zeitung hat über die Ortsbeiratssitzung berichtet.